Das Wichtigste
in Kürze

  • Die Asal Informatik GmbH vertreibt die Präferenzkalkulation der Firma FORMAT SOFTWARE SERVICE GmbH in D-63303 Dreieich
  • Alle gesetzlichen Vorschriften der Zollverwaltung werden erfüllt
  • Stand-Alone-Betrieb, Anbindung an ERP (z.B. SAP) und/oder Anbindung an EasyExport möglich
  • Übernahme von Artikeldaten, Stücklisten, Lieferanten und Wareneingängen via Schnittstelle
  • Komfortable Anforderung und Verwaltung von Lieferantenerklärungen (mehrsprachig), incl. Mahnsystem für nicht erhaltene Lieferantenerklärungen
  • Pro Lieferantenartikel können verschiedene Ursprungsländer verwaltet werden
  • Umfangreiche Schulung und Hilfe beim Erfassen des Regelwerkes durch den Hersteller
  • Schnittstelle zu EasyExport Import. Der Sachbearbeiter kann jeden Import mit den aktuellen Einkaufspreisen und dem Präferenzkennzeichen an das ERP-System oder direkt in die Präferenzkalkulation übergeben.
  • Übernahme der Landwirtschaftsrezepturen aus EasyExport in die Präferenzkalkulation
 

Lieferantenerklärung

Ein wichtiges Thema für produzierende und handelsorientierte Unternehmen mit innergemeinschaftlichem und grenzüberschreitendem Warenverkehr! Präferenzbegünstigte Lieferungen von Handelswaren in Präferenzländer sind nur durch die Vorlage von Lieferantenerklärungen der Vorlieferanten möglich.

Dies hat seit der EU Erweiterung einen noch bedeutenderen Stellenwert bekommen! Ohne eine entsprechend vorliegende Lieferantenerklärung gilt die Ware als „ohne Ursprung„. Die Konsequenz ist, dass rechtlich keine Folgenachweise (z.B. Warenverkehrsbescheinigungen, Ursprungserklärungen, Ursprungszeugnisse) vom nächsten Versender ausgestellt werden dürfen.

Noch problematischer ist dies bei produzierenden Unternehmen! Ohne vorliegende LEs darf das entsprechende Material in einer Präferenzkalkulation nur negativ bewertet werden und kann sich somit präferenzschädigend für das komplett neu hergestellte Verkaufsprodukt auswirken.

Folgen können u.a. sein, dass das Produkt für den Empfänger zu teuer ist! Sei es weil es verzollt angeboten werden muß und der anfallende Zoll schon im Angebot enthalten ist, oder das Produkt muß vom ausländischen Kunden verzollt werden! Auf alle Fälle jedoch kann das Nicht vorhanden sein von Lieferantenerklärungen einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil darstellen.

Ein Lieferantenerklärungssystem muß die erforderlichen Routinen aufweisen, um z. B. unterschiedliche Zuordnungen und Abhängigkeiten eindeutig abzubilden.
Die Präferenzkalkulation als strategisches Mittel
  • Lieferantenerklärungen sind von deutschen -/ EU -/ und Lieferanten aus anderen Präferenzländern einzuholen!
  • Existieren mehrere Lieferanten für einen Artikel?
  • Kommen terminlich überschneidende Lieferantenerklärungen pro Artikel vor?
  • Stellt ein Lieferant parallel mehrere Lieferantenerklärungen pro Artikel aus?
  • Bei mehreren Lieferanten pro Artikel müssen im Regelfall auch mehrere Artikelursprünge zu einem Artikel gehalten werden!
  • Es muß möglich sein, mehrere Exportländer (Präferenzländer) der einzelnen Lieferantenerklärung zuzuordnen!
  • Stellt der Lieferant automatisch, regelmäßig, rechtzeitig und unaufgefordert neue Lieferantenerklärungen aus?
  • Verfügt der Lieferant über das Wissen wie eine Lieferantenerklärung auszufüllen ist?
  • Wer überwacht den Eingang der Lieferantenerklärungen?
  • Wird der Lieferant angemahnt wenn keine Lieferantenerklärung vorliegt?